Rosa-Luxemburg-Stiftung ist eine international tätige linke, gemeinnützige Einrichtung für politische Bildung, die sich für demokratische und soziale Rechte für alle Menschen einsetzt!

Neu

Apr. 2024

Atlas der Abrüstung

RLS Geneva

Daten und Fakten gegen die Kriege von heute und morgen Der Abrüstungsatlas ist auf Deutsch erhältlich, auf Englisch wird er am 22. April veröffentlicht. Siege für den Frieden waren immer hart erkämpft. Daran hat uns UN-Generalsekretär António Guterres auf der Genfer Abrüstungskonferenz im Februar 2024 erinnert. Die Erfolge waren auch keine Wunder. Sie wurden erreicht, […]


Dossier

Dossier

Positiver Frieden

Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Moderne (Gewalt-)Konflikte haben nicht nur direkte, sondern auch indirekte und strukturelle Ursachen, wie Armut, Hunger, politische Diskriminierung oder soziale Ungleichheit. Sie sind vielschichtig und komplex, wobei direkte, z.B. politische Diskriminierung, Menschenrechtsverletzungen und Verteilungsungerechtigkeit, und indirekte Aspekte wie Folgen des Klimawandels und von Umweltschäden oder Konkurrenz um Absatzmärkte und globale Ressourcen eine Rolle spielen. Der Begriff „Positiver Frieden“ berücksichtigt diese Aspekte und zielt auf einen dauerhaften Frieden, in dem nicht nur direkte Gewalt beendet wird, sondern auch indirekte und strukturelle Formen der Gewalt präventiv und nachhaltig beseitigt werden. Positiver Frieden bedeutet, nicht erst dann an Frieden zu denken, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Die Ursachen von Konflikten müssen in den Blick genommen werden. Konflikte erhalten meist erst dann Aufmerksamkeit, wenn sie gewalttätig geworden sind. Oft sind Konflikte aber schon lange da, bevor sie offen gewalttätig werden. Oft werden sie dann darauf reduziert, religiöse oder ethnische Konflikte oder rein geopolitische oder regionale Konflikte zu sein. Meist beginnen diese Konflikte jedoch als Verteilungs- oder Befreiungskonflikte, die dann entlang konfessioneller oder ethno-regionaler Grenzen sowie auf internationaler und regionaler Ebene ausgetragen werden. Kritische Konfliktanalysen müssen daher die Ursachen von Konflikten analysieren und die verschiedenen Akteure, nationale und internationale, Konfliktprofiteure und Konfliktleidende, und ihre Interessen untersuchen. An die Konfliktanalyse schließt sich die Frage der Konflikttransformation, d.h. der Friedenspolitik, an. Positive Friedenspolitik setzt also bei den Ursachen von Konflikten an, die präventiv beseitigt werden müssen. Eine positive Friedenspolitik muss daher diese Konfliktursachen berücksichtigen, analysieren und kritisieren, z.B. politische Diskriminierung, Menschenrechtsverletzungen, ungerechte sozioökonomische Verteilung, Konkurrenz um Absatzmärkte und globale Ressourcen, geopolitische Interessenpolitik oder Klimawandel. All diese Dinge fallen unter den Begriff der Konfliktursachen, die präventiv angegangen werden müssen, wenn Frieden mehr sein soll als nur die vorübergehende Abwesenheit von Krieg.

Mai. 2022

Friedenspolitik neu denken

Eva Wuchold und Jan Leidecker


Fokus

Okt. 2023

Menschenrechte und linker Internationalismus

Esteban González Jiménez

Menschenrechte und linker Internationalismus: Von der humanitären Solidarität zu einer neuen volksnahen Konvergenz Die Wirksamkeit der internationalen Solidarität hängt heute mehr denn je von den volksnahen und institutionellen Instrumenten und Mechanismen ab, mit denen sie verwirklicht wird. Unter diesen Instrumenten ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte zum Herzstück einer humanitären Solidarität geworden, die sich jedoch […]


Unsere Arbeit

Soziale Rechte

Wir arbeiten auf eine Welt hin, die soziale Gerechtigkeit garantiert. Der Arbeitsschwerpunkt soziale Rechte möchte den Diskurs über soziale Rechte sowie Akteure, die sich in diesem Feld engagieren, global stärken. Denn soziale Rechte müssen auch immer Globale Soziale Rechte sein. Dies soll zum einen medial geschehen, also über Publikationen und andere Medienerzeugnisse, zum anderen auch über Partnerprojekte und Workshops.

Internationale Organisierung von Arbeiter*innen

Ausbeutung durch schlechte Sozial- und Umweltstandards ist die Kehrseite einer weltweit vernetzten Wertschöpfung. Löhne unterhalb des vergleichbaren Mindestlohns, Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz, fehlende soziale Absicherung bei Krankheit, Unfall oder Alter sowie prekäre Beschäftigungsverhältnisse stellen weltweit große Herausforderungen dar. Wir unterstützen eine bessere Vernetzung und Organisierung entlang von transnationalen Wertschöpfungsketten, die Gewerkschaften befähigt, die Interessen der Beschäftigten auch in weltweit agierenden Konzernen und global verzweigten Produktionsprozessen durchzusetzen.

Sozial-ökologische Transformation

Eine nachhaltige Bekämpfung des Klimawandels ist nur durch eine tiefgreifende sozial-ökologische Transformation möglich. Wir unterstützen daher die Förderung des Konzepts der „Klimagerechtigkeit“ ebenso wie progressive „Just Transition“-Ansätze und transformative Adaptionsmaßnahmen. Ziel aller Bemühungen muss eine globale Wirtschaftsordnung sein, die ressourcen- und klimagerecht und in der Lage ist, die Selbsterneuerung des Planeten zu sichern.


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